Erster Pflegetisch Ammersbek

Bundes- und Landesebene gestalten die Rahmenbedingungen, aber die Pflege findet vor Ort statt: in der Kommune, im Landkreis. Im Anschluss an den Regionaldialog „Pflege stärken“ fördert das Bundesministerium für Gesundheit deshalb bis zum Frühjahr 2018 eine Reihe von Pflegetischen zur Stärkung der regionalen Vernetzung im Pflegebereich.

In Ammersbek fand am 22. Februar 2018 der erste Pflegetisch mit Akteuren aus dem breiten Umfeld der Pflege statt. Ana Isabel Eichel (IFOK GmbH) moderierte im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit die Veranstaltung.

Die Initiatorin des Pflegetisches, Dorothea Ullmann, und Bürgermeister Horst Ansén begrüßten die Teilnehmenden und dankten für deren Kommen. Es sei ein Anliegen auch für die Ammersbeker Bürgerinnen und Bürger, eine gute wohnortnahe Pflegeversorgung auf lange Sicht zu ermöglichen und dafür eine gute Vernetzung der verschiedenen Akteure aufzubauen. Herr Ansén betonte, wie wichtig die Rückmeldung der Teilnehmenden für die Kommunalverwaltung sei, um den Status Quo der Pflegeversorgung festzustellen und Bedarfe zu identifizieren.

Die Teilnehmenden begrüßten die Möglichkeit, sich gegenseitig Kennenzulernen und durch den Austausch die Bedarfe vor Ort besser benennen zu können. Es entstand die Idee, ein Netzwerk in Ammersbek zu gründen, das sich an regionalen Vorbildern orientiert und sich mit diesen auch vernetzt. Ziel des Netzwerkes soll sein, die Beratung in Ammersbek auszubauen und unterschiedliche Akteure, die im weitesten Sinne mit Senioren oder Pflege zu tun haben, vorzustellen. Auch Vortragsreihen zur Information über pflegerelevante Themen sind im Rahmen des Netzwerks angedacht. Zusätzlich entstehen weitere Ideen für Maßnahmen, die das Angebot vor Ort sichtbarer machen, die Vernetzung, auch mit anderen Kommunen, stärken und die Versorgung der Menschen wohnortnah verbessern. Die Initiatorin und der Bürgermeister werden dann zum nächsten Treffen des Pflegetischs wieder einladen.